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05/05/2015 / birgitrie

Ich – Wien, Wien – ich

Zwischen uns zwei, das war eine echt schwierige Beziehung. Eine Zweckehe. Ich wollte nicht zu dir, aber ich war quasi dazu gezwungen. Ich habe dir keine Chance gegeben. So ehrlich muss ich sein. In meinen Augen warst du grantig, unfreundlich, intolerant. Das warst du auch. Eigentlich bist du das noch immer. Gut, vielleicht war ich auch grantig. Wir haben aneinander vorbeigelebt. Kein Stück sind wir aufeinander zugegangen. Stur warst du. Stur war ich. Näher gekommen sind wir uns schleichend. Ich habe es anfangs gar nicht gemerkt. Ich musste meine konsequente Abwehrhaltung dir gegenüber irgendwann ignoriert haben. Es wäre auf die Dauer auch zu anstrengend geworden. Ich weiß bis heute nicht, ob du dich auch geändert hast, oder ob ich dich nur anders gesehen habe. Ich habe sogar meine Seelenverwandtschaft zu dir entdeckt. Aber das bleibt unter uns, okay?

Was ich an dir mag, ist nicht die äußere Schönheit, die du zweifellos hast, wegen der du zu Tausenden besucht wirst. Ich mag deine melancholische, deine morbide, deine charmante, ja sogar ein bisschen deine arrogante Seite. Bist nicht perfekt, bist nicht aalglatt. Gut so. Es ist nicht die ganz große Liebe. Aber ich kenne ein paar deiner guten Seiten. Vielleicht hast du noch mehr. Ich bleib noch.

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