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21/02/2012 / birgitrie

Zum Fasching

An Fasching sind wir alle lustig. Täätääh! Sind wir das nicht, helfen wir ein bisschen nach. Setzen uns lustige Pappnasen auf. Schmeißen Girlanden durch das Büro und blasen in Tröten. Täätääh! Was den Kollegen Grundler dann ziemlich grantig macht. Wir: „Heute ist Fasching.“ Täätääh! Und werfen ihm noch eine Girlande über den Kopf. Weil das den Kollegen Grundler noch grantiger macht, bieten wir ihm ein kleines Schnäpschen an. Zur Sicherheit noch eins. Und noch eins. Kollege Grundler: „Täätäääh!“

So machen wir das mit allen Kollegen. Weil Fasching ist und an Fasching ist man lustig. Und wer das nicht verstehen will, muss spüren. „Täätääh!“ Am Nachmittag ist das ganze Büro lustig. Der Chef findet das gar nicht lustig. Das erfahren wir aber erst zwei Tage später. Weil wir gesoffen haben, als ob es kein Morgen gäbe und morgen ja bekanntlich Aschermittwoch ist – das ist der Rausch-Ausschlaftag, was der Chef natürlich noch unlustiger findet, weil die halbe Belegschaft nicht erscheint. Und das Ausmaß der Faschings-Hinterlassenschaft wird auch erst an diesem Tag richtig deutlich. Das macht den Chef richtig grantig, weswegen der sich an den Computer setzt und eine Kündigung nach der anderen abtippt. Normalerweise würde er das Frl. Mair tippen lassen. Aber die hat auf ihrem Schreibtisch einen Zettel hinterlassen, auf dem steht: „Chef, ich habe mir für heute frei genommen.“ Woraufhin der Chef ihr einen anderen Zettel auf den Tisch knallt. „Frl. Mair, sie sind gekündigt.“ Auf ihrem Tisch findet er eine halb leere Schnapsflasche. Sicherheitshalber macht er sie ganz leer. Gleiches Prozedere bei Herrn Grundler, Frau Bergmann, Frau Rösler, Herrn Pötzl, Frau Singer und Herrn Jäger. „Täätäääh“, bläst der Chef in eine der Tröten, die am Boden herumliegen, wo er jetzt auch liegt. Der Chef ist jetzt auch lustig. Auch wenn nicht mehr Fasching ist. Aber nicht lange, dann ist dem Chef schlecht. Am nächsten Tag wacht der Chef neben seiner Kotze an selber Stelle am Teppichboden auf. Bei seiner Rückkehr in sein Büro findet er dort einen Zettel vor: „Herr Dr. Gassner, sie sind gekündigt.“ Gezeichnet vom Oberchef, dem Dr. Kissinger. „Packen Sie ihre Sachen und machen Sie Platz für Herrn Grundler. Der übernimmt jetzt Ihren Job.“ Tääät….ääääh

Diese Faschingsgeschichte ist frei erfunden – eventuelle Ähnlichkeiten zu wahren Ereignissen wären rein zufällig. Täätääh!

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  1. medicus58 / Feb 21 2012 20:10

    😉

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