Skip to content
08/06/2011 / birgitrie

Whyyy?

„Why?“ (mit einem besonders langgezogenen „y“) war die häufigste Frage meiner beiden dreijährigen Au-Pair-Kinder in England. Mit „because“ (mit einem umso länger gezogenen „ause“, umso länger ich währenddessen noch an der Antwort feilen musste) begann dann die mehr oder weniger sinnige, häufig ungenaue kurze Antwort. Was nicht selten ein weiteres „Whyyyy?“ nach sich zog. Spätestens wenn irgendwann meine Geduld oder mein Wissen endete, folgte ein „just because“ („einfach so“), um der Fragerei ein jähes Ende zu bereiten.

Je erwachsener wir werden, desto mehr hören wir auf nach dem Warum zu fragen. Das hat verschiedene Gründe. Weil wir gewisse Dinge gar nicht verstehen wollen, weil es uns peinlich ist, dass wir die Antwort nicht selbst wissen oder weil wir schlichtweg nicht am Warum interessiert sind.

Spätestens wenn uns dann Kinder nach dem Warum fragen, merken wir, wie viel öfter wir selbst danach hätten fragen sollen. Aber dann bleibt uns ja immer noch ein „einfach so“…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: